Tagesmütter müssen in die Stadt

Kinder sind den Kleingärtnern zu laut! Zoff im Verein Schildstein. Drei liebe Tagesmütter aus Lüneburg mieten sich einen Garten. Zehn Laubenpieper wollen wegen Kinderlärm ihre Gärten kündigen, wenn die Kinder weiterhin Unruhe verbreiten. Ein Kindergarten umfasst 100 KInder. Wir sprechen von 10 Kinder unter drei Jahren! Was ist an Kleinkindlärm furchtbar? Gehören lachende, quikende, spielende Kinder nicht zur Allgemeinheit? In der Mittagszeit wurde sich für drei Stunden auf Ruhe geeinigt. Kinder gehören an die Luft, in die Natur, brauchen Bewegung und Freiheit. Was passiert dort? Wer entscheidet über das Wohl fremder, kleiner Kinder? Ich hoffe nicht, dass Frank Becker, Vorsitzender des Kleingärtnervereins Schildstein sich gegen die Kinder entscheidet. Wo leben wir denn? Kleingärten sind doch nicht nur zum Unkraut zupfen und zum Schlafen da. Was passiert, wenn eine Familie einen Garten bewirtschaftet und dann acht Kinder bekommt? Dürfen die dann keinen Garten mehr pachten? Sowas unverscchämtes gibt es nur in Deutschland.
So wie jeder ein Recht auf Ruhe hat, haben Kinder ein Recht auf spielen. Was gibt es schöneres als fröhliche Kinder???? Momentan haben sie mit den Tagesmüttern ein Verbot erhalten, sich dort aufzuhalten. Der Beziksverband will vermitteln.

Anstatt sich an dem fröhlichen Treiben zu erfreuen und mit den Kindern etwas Spaß zu haben, und sei es nur über den Zaun zu winken. Es könnte so einfach sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*