Musik macht schlau

„Mein Kind kann noch nicht einmal sprechen. Was soll es da bei der Musik? Ist doch überflüssig, oder?“

Diesen Satz hörte ich von einem Elternteil und versprach, ausführlichere Informationen diesbezüglich einzuholen.

Wir machen mit unseren Kindern Musik, genauso wie wir mit ihnen sprechen, obwohl sie noch nicht reden können. Reicht dieser Satz als Antwort? Eigentlich schon, aber noch nicht ganz :-)))

W A S   M A C H T   M U S I K   S O   W I C H T I G   ?   W A R U M   B R A U C H E N   K I N D E R   MU S I K   ?

Musik hören oder selbst Musik machen, stärkt die geistigen Fähigkeiten unserer Hirnstrukturen und beeinflusst so die  Leistungsfähigkeit des Gehirnes. Musik spricht genau DIE Hirnareale an, die die Kinder später benötigen, um in Mathematik logisch denken zu können. Musik sind Sternstunden für Kinderhirne. Wenn wir mit unseren Gruppen Musik machen, sei es im Morgenkreis, draußen im Wald, drinnen beim Malen, draußen auf dem Spielplatz, nach dem Essen beim Zähne putzen  oder Freitags im Musikgarten mit Inga Fuhrmann, entsteht ein WIR- Gefühl. Musik fördert die soziale Kompetenz von allen…..ob Kleinkind, Schulkind, Teenager, Erwachsener oder unserer Großeltern. Zusammen zu musizieren bedeutet auch Rücksichtnahme, Selbstdisziplin und Verantwortungsgefühl. Das Zusammengehörigkeitsgefühl,  in unserem Fall,  der Kinder wird gestärkt. Mit Musik lassen sich alle Gefühle herbeizaubern oder verdeutlichen: Freude, Trauer, Glück.

Die Wahrnehmung wird gefördert: Nach lautem singen/ rasseln/ stampfen/ trommeln , folgt leises singen/ rasseln/ stampfen/ trommeln. Nach schnellem singen/ laufen/ hüpfen, folgt leises, langsames singen laufen/ hüpfen etc.

Singen in Zusammenhang mit Bewegung und Tanz ist das ideale Training für Selbstkontrolle und Selbstwahrnehmumg. Bei immerwiederkehrenden Liedern und Bewegungen kommt es zu Rückkopplungen zw. erinnerten Mustern wie: Melodie, Takt und Tempo. Melodik unterstützt die Sprachentwicklung.

Ältere Menschen mit Schlaganfall, wurde erwiesen, erlangen ihre Gedächnisleistung schneller wieder, wenn sie von Musik umgeben sind.

Ein Beispiel einer Mutter, die jede Woche mit ihrem Sohn in den Musikgarten ging, zeigt, wie sehr die Kinder Dinge aufnehmen, von denen wir „GROßEN“ gar nichts mitbekommen. Die Mutter kam seid Monaten, Woche für Woche in den Musikgarten, um mit ihrem Sohn gemeisame Zeit zu verbringen, zu singen, Klanghölzchen auszuprobieren, Fingerspiele zu machen und um zu tanzen. Ihr Sohn hatte allerdings wärendessen nichts besseres zu tun, als die komplette Zeit über, sich hinter dem Rücken seiner Mutter zu verstecken. Er machte nicht ein einziges Mal mit. Als die Mutter eines Tages nicht kommen konnte, übernahm der Vater die Begleitung seines Sohnes zum Musikgarten. Was tat dieser? Er setzte sich neben seinen Vater und machte alles von Anfang bis Ende mit. Der Junge kannte sogar die Lieder auswendig, die er in all der langen Zeit Woche für Woche hörte. ……Mit dem Kopf dabei gewesen.

Musik:

  • – macht Spaß
  • – fördert die Entwicklung
  • – die Konzentration
  • – stärkt soziale Kompetenzen
  • – fördert das kognitive Denken
  • – stärkt das WIR- Gefühl
  • – fördert das positive Selbstbild des Kindes
  • – macht Spaß, macht Spaß, macht Spaß, macht Spaß, macht Spaß 🙂

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