Oh jehhh……

Das es eine Menge an Organisation bedarf, dessen waren wir uns von Anfang an bewusst, aber dass es so schwierig wird, damit hat keiner von uns gerechnet. Ich telefonierte letztens an nur einem Tag mit 17 (!!!) Hausverwaltungen und Hausmeistern, nachdem ich im Internet vergebens nach geeigneten Räumlichkeiten gesucht habe.

Unglaublich, dass es Menschen gibt, die sich immer noch an Kinder stören. Ich versuchte ihnen zu erklären, dass wir alle ab 14:00 Uhr nicht mehr im Haus seien und jeden Tag um 10 Uhr raus gehen…immer….Aber Kinder sind zu laut. Es sind doch keine Pupertären 14-jährigen, die die Anlage aufdrehen! Wir sprechen hier von den Kleinsten der Kleinen. Das einzige was an diesen Kinder laut wäre, sind die kleinen Füßchen, die über den Boden rennen. Und selbst DAS ließe sich durch Bodenbelag dämpfen.

Momentan lässt uns diese Situation leicht verzweifeln, da wir alles geregelt haben. So wie wir unsere Unterkunft bezogen haben, kann es los gehen, aber leider…….dauert es scheinbar noch eine Weile.

Unsere Räume können z.B. auch eine Wohnung sein. Diese sollte aus einer Küche, einem Bad und 2 separaten Räumen bestehen. Ebenerdig oder im ersten Stockwerk darum, weil die Feuerwehr im Falle eines Brandes alle Kinder innerhalb einer Minute gerettet haben muss. Und dies ist nur zu gewährleisten, wenn man nicht im 5. Stock eines Hochhauses Tagespflege betreibt.

Ab Sommer zahlen die Eltern die monatlichen Kosten übrigens nicht mehr direkt an die Tagesmütter, sondern an das Jugendamt. Es wird dann so sein, dass es eine Staffellung gibt, wie bei den Kindergärten. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Die Tagesmütter bekommen einen festen Satz. Sofern die Eltern finanziell nicht in der Lage sind diesen zu tragen, zahlen sie einen geringen Beitrag und das Jugendamt den Rest. Sind die Eltern in der Lage die Beiträge zu entrichten, wird dieser an das Jugendamt gezahlt, und gelangt von dort  an die Tagesmütter. Somit kann ausgeschlossen werden, dass Eltern einen zu hohen Betreuungsbetrag beim Finanzamt angeben.

Ich werde berichten, wenn es weiter geht.

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