Motto

Es gibt zu viele Tagesmütter und Tagesbetreuungen, die die Bänke auf den Spielplätzen warm sitzen, literweise Kaffee trinken, selten raus gehen oder einfach nur die Grundbedürfnisse der Kinder befriedigen.

Tagesmutter sein bedeutet nicht nur Räume mit Spielzeug auszustatten, Reisebettchen in die Ecken stellen und Essen kochen.

Tagesmutter sein bedeutet nach Bauchgefühl handeln können, Tage strukturieren und organisieren können, Freude im Umgang mit Kleinkindern zu haben und ein offenes Wesen besitzen.

Als Tagesmutter muss man tolerant gegenüber anderen Menschen sein können, denn bei fünf Kindern hat man mit zehn Erwachsenen zwei Mal Tag zu tun. Sehr häufig kommen auch die Großeltern, der  Onkel oder auch die  Tante hinzu.

Als Tagesmutter muss und kann man nicht in allen Bereichen perfekt sein, aber ein bis zwei Bereiche sollte es schon geben. Der Eine bastelt für sein Leben gern mit Kindern, während ein Anderer lieber mit ihnen singt, gern tobt, gut im Vorlesen ist oder gern Puppentheater spielt. Eines allerdings müssen alle Tagesmütter vorweisen können: Fröhlichkeit, Herzlichkeit und Großzügigkeit (nicht materiell).

Die Arbeit der Tagesmutter umfasst sehr viele Bereiche: Spielen mit Kindern, lernen und erziehen, lenken und leiten, planen: Wie soll mein Tag aussehen? Wie schaffe ich Abwechslung? Welche Möglichkeit habe ich, damit es meinen Tageskindern und mir gut geht. Wie gehe ich mit Problemverhalten um? Wie sieht meine Elternarbeit aus?

Als Tagesmutter ist man Erzieherin, Köchin, Putzfrau und Beraterin in einem.

Das eine Tagesmutter während ihrer Arbeitszeit keinen Alkohol trinkt, keine Drogen nimmt oder im Beisein der Tageskinder nicht raucht, versteht sich von selbst. Als Tagesmutter hat man eine Vorbildfunktion und stellt seine persönlichen Belange „an den Rand“.

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