Sarah-Josefine

Sarah lernte ich durch die Krabbelgruppe meiner Freundin kennen. Wir hatten 14 Tage Eingewöhnungszeit vereinbart. Wir fingen an, mit einem kurzen Besuch und steigerten dann, bis wir in der zweiten Woche die ersten Versuche ohne Mama starteten. 1,5 Stunden, da Sarah bei dem Termin der Mama nicht dabei sein konnte. Es war uns allen eine Lehre. Es war zu früh für sie, gleich so lange allein bei mir zu bleiben. Wir benötigten tatsächlich die kompletten 14 Tage, um Sarah an ihre neue Situation zu gewöhnen. Und tatsächlich, am allerletzten Tag schaffte sie es wirklich ohne weinen und Verlustängste bei uns zu bleiben……und…..sie schlief sogar. Ich war begeistert. Wir hatten es geschafft. Die Mama war sehr erleichtert…

sarah

Die erste reguläre Woche ist nun um, und ich kann sagen : Sarah ist angekommen. Am Anfang konnte ich sie nur mit Essen ablenken. Aber auch DAS braucht sie nun nicht mehr. Wenn wir uns nach dem Frühstück und spielen auf nach draußen machen, in den Wald, zu den Feldern mit den Pferden oder zum Spielplatz, kann ich mir sicher sein, das Sarah den Weg dorthin nur zur Hälfte mitbekommt, da sie sich im Krippenwagen zur Seite legt, und einschläft. Aus diesem Grund haben wir das Kuschelkissen immer dabei 🙂 .

Sarah hat ein herzhaftes 🙂 Lachen 🙂 , was alle ansteckt. Wir arbeiten daran, es öfter zu hören.

Musikkinder: Als wir ankamen, nahm Sarah erst einmal Kurs auf all die Spielsachen, die in der Mitte des Raumes lagen. Da es aber auch einen Tisch gab, auf dem Knabbereien in Form von Kinderkeksen, Apfelstückchen, Muffins und diverse andere tolle Sachen vorhanden waren, konnte Sarah sich manchmal schwer entscheiden, Essen oder Spielsachen erkunden.

Es war toll, sie zwischen so vielen fremden Kindern zu beobachten.. Es gab eine Zeit, in der sie sich zurückzog und sich in unseren Krippenwagen setzte, der im Raum parken durfte. Allerdings hatte sie dort schnell Gesellschaft. Schwupp…saßen noch 5 Andere neben und vor ihr. Für Sarah war es ein prall gefüllter Vormittag. Sie suchte nicht ein einziges Mal meine Nähe. Allerdings schlief sie auf dem Rückweg in Null-Komma-nichts ein. Ich schaffte es, sie in Bett zu legen, ohne dass sie geweckt wurde. Allerdings schlief Sarah dann nicht länger als 20 min. Die anderen Kinder ebenso. Aufgrund des wenigen Schlafes, der nun zur Mittagszeit ebenso ins Wasser fiel, wie der Vormittagsschlaf, waren alle übermüdet, weinerlich.

Fazit: Wir sind einfach noch zu klein, um solche Aktivitäten zu starten. In einem halben Jahr versuchen wir es erneut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*