Herbst

Das es so schnell so kalt wird, hätte ich nicht gedacht. An manchen Tagen müssen wir ganz schön überlegen, was wir uns anziehen, um draußen entweder nicht zu verdampfen, oder zu erfrieren.

Herbst
Herbst

Also verfahren wir nach dem Zwiebelprinzip: eine Lage über die Andere. Wir beginnen jeden Tag mit dem Frühstück. Danach machen wir ein Fingerspiel und singen ein Lied. Anschließend richte ich die Küche wieder her und alle unter einem Meter dürfen spielen. Gegen 9:00 Uhr beginnen wir uns in aller Ruhe, einer nach dem Anderen , für draußen fertig zu machen. D. h. jeder bekommt eine neue Windel und wird der Witterung entsprechend eingepackt. Meistens beginne ich mit Sophie, weil sie danach in den Maxi Cosi verfrachtet wird. Dann folgt Johanna, mit anschließendem Aufenthalt im Hochstuhl. Da wir keinen Sommer mehr haben, müssen wir schauen, das man so dick eingepackt, drinnen nicht zu sehr ins Schwitzen gerät. Als nächstes ist Sarah dran, um dann von Dina abgelöst zu werden.

Da nur Dina laufen kann, verfahren wir mit dem Herausbringen in umgekehrter Reihenfolge. Die, die sich am meisten bewegen, werden als Erste an die frische Luft ( in den Krippenwagen ) gesetzt. Sarah bleibt im Königsstuhl, dem Maxi Cosi, und Johanna sitzt zwischen Sarah und der Buddeltüte mit Spielzeug, Verpflegung, Trinken und Wickelsachen. Damit sie nicht umkippt, wenn der Schlaf sie übermannt.

Kaum die Straße erreicht, die nun wirklich keine 2 Minuten von der Tür entfernt ist, gehen die Händchen in Richtung Buddeltüte. DA IST DOCH IMMER ETWAS DRIN !!! Warum also so lange warten, bis wir irgendwo halt machen. Ist ja auch bequem. Alle sitzen warm eingepackt, werden umher gefahren ( in unserem Fall, in den Wald) und genießen die Gaumenfreuden. Im Wald angekommen ist Dina nicht mehr zu halten und will selber laufen. Zum Leid von Sarah, die dann die kommende halbe Stunde mit ihren Fingerchen auf die laufende Dina zeigt und mir signalisiert, dass sie auf jeden Fall DA jetzt auch hin will. Aber ohne laufende Füße, geht das ja leider nicht. Wenn wir die Walderkundung abgeschlossen haben, trudeln wir auf dem Spielplatz ein. Bei großem Glück, wird dieser dann schon von zwei anderen Tagesgruppen mit Tagesmuttis bespielt.

Gegen 11 Uhr machen wir uns dann auf den Heimweg. In der großen Hoffnung des wachbleibens aller Beteiligten :-). Mittag wird wieder aufgeteilt. Zuerst wird Sophies Hunger gestillt, danach der von Johanna und anschließend essen Dina und Sarah gemeinsam und machen Quatsch :-).

Zähne putzen…..heia…..An manchen Tagen geht die Einschlafphase sehr schnell. An machen habe ich ein Kind auf dem Arm und ein Kind versucht im Maxi Cosi, welcher von meinem Fuß gesteuert  wird, einzuschlafen. Nach dem Mittagsschlaf beginnt das Kommen und gehen.

Jeder Tag ist gleich strukturiert, und doch fühlt es sich jeden Tag etwas anders an.  🙂 SCHÖN !!! 🙂

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