Der Beginn

Endlich ist es geschafft. Natürlich fehlt es noch an behaglichen kleinen Dingen und der passenden Fenstergestaltung, in Form von Vorhängen. Es ist gar nicht so einfach, da wir bei uns zu Hause keine besitzen und nun muss ich entscheiden, welche schön sind……nur leider gibt es von schönen farbenfrohen, nicht zu kitschigen Vorhängen nicht viele…..oder besser gesagt: KEINE !!!

Die ersten 14 Tage sind vorüber, und ich kann sagen, die Kinder gewöhnen sich schneller ein als wir Erwachsene. Für MICH war diese Form der Arbeit in eigenen Räumen genauso neu, wie für die Eltern, ihre kleinen Sonnenscheine aus der Hand zugeben. Die Eingewöhnungszeit war für die Eltern und mich phasenweise sehr gewöhnungsbedürftig, da wir am Anfang stehen und es noch keinen organisatorischen Ablauf gab. Demzufolge versuchten wir so gut es eben ging, uns alle etwas kennen zu lernen.

Nun ist es so, dass wir uns um 7:30 Uhr in der Kinderwohnung treffen,“ fünf“ Minuten ankommen, danach wird gefrühstückt. Dann dauert es auch gar nicht  lange und Johanna, 7 Monate, fällt für 40 Minuten in den Schlaf. Zwischendurch meldet sich Sophie, 8 Monate, die ebenfalls ihren Vormittagsschlaf genießen möchte. Das Einschlafen dauerte die ersten Tage etwas länger, da alles neu war und kein Kind HIER (!) JETZT (!) schlafen wollte. Mit singen und kuscheln klappte es dann aber doch. So, dass es jetzt kein Problem mehr darstellt 🙂 . Und alle schlafen ohne weinen ein: ……Applauuuuus…..!!! Wenn der Vormittagsschlaf beendet ist, einschließlich der meiner Tochter, die im übrigen am meisten unter der Situation leidet, ihre geliebte, einzigartige Mama teilen zu müssen, ziehen wir uns an und gehen raus. Momentan trage ich Lana im Baby Björn, Sophie „sitzt“ im Kinderwagen und Dina  läuft oder ich schiebe sie auf ihrem Dreirad. Das ist keine Dauerlösung, aber da es noch 4 Wochen dauert, bis mein Krippenwagen geliefert wird, muss es so gehen.Gern bin ich bei den Feldern oder auf dem Spielplatz.

Gegen 11:00 Uhr meldet sich Sophie und läutet die nächste Mahlzeit ein, also tingeln wir  zurück um zu essen und zu schlafen. Hier ist es dieses Mal Sophie, die zuerst ins Bett fällt und bereits von der anfänglichen Stunde Schlaf nun schon 1,45 Stunden schafft. Johanna lässt sich nicht stören und nutzt ihre 2 Stunden voll aus. Was meine Tochter betrifft, da dauert es wohl noch etwas, bis sie alles angenommen hat.

Um 12:30 Uhr kommt mein Sohn Liam, 7 Jahre, zum Essen, Hausaufgaben machen und spielen.

Nach dem Mittagsschlaf wird das Spielzimmer bevölkert und mit Liam so lange Quatsch gemacht, gekichert, gequickt und gebollert bis die Mamis/ Papis/ Omis kommen.

So oder so ungefähr sieht unser momentane Ablauf aus.

Es ist schön, zu merken, dass die anfängliche Aufgeregtheit einem entspannten Zustand weicht. Ich freue mich auf alles, was wir noch gemeinsam erleben werden.

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