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23. Aug. 2010

A- wie: ALLE machen ALLES gemeinsam

B- bei uns ist es überall sehr BUNT

C- steht für CHAOS, welches jeden Mittag aufs neue bekämpft wird

D- steht für: DAS schaffst DU :-)

E- wie ESSEN

F- steht für umherFLITZEN

G- GURKEN mögen alle gern

H- wie HÜPFEN

I- einmal “Nein”, IMMER “Nein”

J- wir haben leider immer nur einen JUNGEN in unserer Gruppe

K- Kinder muss man hören, bevor man sie sieht :-)

L- es vergeht kein Tag, an dem nicht ausgiebig geLACHT wird

M- “Keine Wiederrede, man, weil ich ja sowieso gewinn`, weil ich ein MÄHÄhädchen bin!” :-)

N- bei NUDELN wird niemals NEIN gesagt

O- die OHREN brauchen wir, um unsere Haare dahinter zu klemmen :-)

P- steht für die PFERDE, die wir uns gern aus weiter Ferne ansehen

Q- für QUATSCH

R- ROLLEN, RUTSCHEN, RENNEN, RUFEN und :-) RÜLPSEN :-)

S- zum SINGEN gehen wir jeden Donnerstag, und SCHREIEN wollen wir uns abgewöhnen

T- wie TANZEN, das können die Meisten schon, bevor sie laufen können

U- steht für UMSCHAUEN, juchzen und weiter laufen

V- VOLLE Windeln

W- wie WASSER, WIPPE und starker WILLE

X- eXtra Kuscheleinheiten braucht jeder

Y- wie YUPPI :-) , die Sonne scheint :-)

Z- steht ZUM Schluss für ZAPPELN

2. Aug. 2010

Mittlerweile sind wir klar strukturiert :-) :

Jeden Tag wird um halb acht gefrühstückt. Danach gehen wir ins Spielzimmer und singen, lachen und versuchen zu tanzen. Im Anschluss an unsere Begrüßung müssen die Zähne geputzt werden ( auch mit Zahnputzlied :-) ).

Zwischen 9:00 Uhr und 9:30 Uhr machen wir uns ausgehfertig:

- Montag: Spielplatz in unserer Nähe

- Dienstag: kleine Waldrunde mit anschließendem Spielen auf dem Spielplatz hinter dem Löwe- Center

- Mittwoch: große Waldrunde

- Donnerstag: Musik machen mit anderen Tagesmüttern und ” ihren” Kindern

- Freitag: wir besuchen die Pferde und flitzen die Feldwege entlang

Mit dabei ist immer etwas zu Essen und alle Trinkflaschen.

2. Aug. 2010

Ist das schön :-) . Wir haben Sommer, alle waren im Urlaub. Draußen ist es warm, die Sonne scheint und alle werden von Tag zu Tag größer. Es macht soooo viel Spaß!

Unseren Krippenwagen bräuchten wir im Moment gar nicht, da alle Kinder so viel Freude am Laufen, gucken und sammeln haben. Es gibt so viele Tage, an denen ich gar nicht erzählen mag, wie schön und mit wie viel Freude unser Tag bestückt war. Wir haben so viele Situationen an denen ich mich erfreuen darf. Z.B. wenn ich beobachte, dass man sich nach einem Streit doch tatsächlich einigen kann, plus noch mehr abzugeben. Die pure Lebensfreude erfahre ich, wenn wir im Wald sind, alle Kinder umher flitzen, sich im “Hopsasa- Schritt” umdrehen, und alle anfangen sich im Lauf gegenseitig anzulachen: laut, frei und herzlich :-) :-) . Wenn jemand auf die Nase fällt, gibt es IMMER mindestens zwei Kinder, die sofort zum Trösten kommen. Beim Steine, Stöcker, Tannenzapfen sammeln, sammelt KEINER nur für sich. Jedes Mal im Wald kann ich bei allen Kindern beobachten, dass sie Gefundenes immer weiter geben oder für jemand Anderen mitsammeln. Ich merke, dass unsere kleinen Mädchen jetzt schon Freude daran haben anderen Freude zu bereiten. Das sind die Gene :-) :-) :-)

24. Jun. 2010

Das wir Dich und Deine herzlichen, lieben Eltern sehr vermissen werden haben wir Euch ja schon mehr als ein Mal gesagt :-) . Ich verabschiede Dich mit einer dicken Träne im Auge, oder zwei, oder drei, oder……Du hast nie wirklich geweint, warst immer mit allem zufrieden. Es gab keinen Tag, an dem Du nicht gelacht hast. Ich wünsche Dir für Deine Zukunft, dass es niemals, irgendwo einen Menschen gibt, der Dich bricht. Dein Lachen, auch das Deiner Eltern war immer präsent :-) , egal wie das Wetter war :-) . Es war toll, mit Euch einen Teil Eures Weges gehen zu dürfen. Ich wünsche Dir, Faaris, dass all das in Erfüllung geht, wofür Deine Eltern beten.

Vielleicht kommst Du uns ja mal besuchen, wenn Deine Eltern “Betreuungsbedarf” haben :-)

30. Mai. 2010

Der Winter  ist geschafft :-) . Wir haben Ende Mai, das Wetter ist mild und teilweise regenfrei, aber so richtig schön warm war es bis jetzt nur ein paar Mal. Es ist toll, wenn die Kinder selbst merken wie warm es ist und ihre Mützen absetzen wollen, die Jacken aufmachen und sich auf den Weg machen. Unsere Ausflüge gestalten sich so, dass wir jeden Tag ein anderes Ziel ansteuern. Mal sind es die Feldwege bei den Pferden, mal ist es unser Spielplatz, mal der Spielplatz hinter unserem Einkaufszentrum und manchmal sind wir einfach nur im Wald.

Nach dem Frühstück werden jeden Tag die Zähne geputzt. Danach bleiben wir noch ein bisschen in unseren Räumen um zu spielen, um danach gegen halb 10 nach draußen zu können. Manchmal chauffiere ich die kleinen Minimenschen zu unserem Ziel, manchmal können sie auch allein laufen. Dies lässt uns allerdings an unzähligen Eckpunkten verweilen, weil manchmal ein kleiner Stein all unsere  Aufmerksamkeit erfordert und uns nicht voran kommen lässt :-) . Gegen 11:00 Uhr machen wir uns auf den Heimweg, zum Mittag essen. ALLE Kinder schaffen es allein unsere Treppen hinauf zu klettern. Natürlich habe ich alle im Blick ;-) . Es ist prima, wie toll alles klappt. Oben angekommen wird sich gegenseitig ausgezogen, Hände gewaschen und die Bäuche gefüllt. Der Mittagsschlaf lässt mich jeden Tag dankbar zum Himmel blicken. ALLE Kinder gehen selbstverständlich, ohne weinen oder andere schlafabhaltende Zwischenfälle in ihre Bettchen. Wenn der Mittagsschlaf beendet ist, trudeln auch schon unsere Eltern ein.

12. Apr. 2010

Ich lese zum zweiten Mal ein Buch, in dem es um die verschiedenen Sprachen der Liebe geht. Ich finde es so interessant, dass ich denke, damit nicht allein dazustehen. Abschreiben und vervielfältigen ist verboten ( ;-) ), ich gebe trotzdem mein Bestes.

- Zweisamkeit: =ungeteilte Aufmerksamkeit. Beim Kleinkind bedeutet dies, sich mit ihm auf den Boden zusetzen  und den Ball zurollen. Unsere Kommunikation dreht sich um Autos, Teddys und Spielkasten. Wir begeben uns in die Welt des Kindes und beschäftigen uns intensiv mit ihnen. Als großer Mensch spielt sich alles am Computer ab ( hier spreche ich nat. nicht meinen Mann an/ so steht es im Buch ;-) ), aber ihre Kinder leben in einem” anderen Universum”. Man muss sich auf die Ebene des Kindes begeben, wenn man es in die große Welt leiten möchte. Sobald das Kind größer wird, und neue Interessen entwickelt, müssen Sie sich auch damit vertraut machen, wenn Sie seine Bedürfnisse im Blick behalten wollen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um mit ihm zu spielen, oder begleiten Sie es zu sportlichen Einsätzen. Ungeteilte Aufmerksamkeit zeigt dem jungen Menschen , dass Sie sich um ihn kümmern, Sie zeigen sich interessiert und signalisieren, dass es Ihnen Spass macht, mit ihm zusammen zu sein. An die Worte der Eltern können sich die wenigsten Erwachsenen erinnern, aber an die Gefühle und die Taten, sie haften in lebendiger Erinnerung. Ein Mann berichtete: ” Ich erinnere mich noch genau, dass mein Vater immer dabei war, wenn wir beim Fußball gegen eine andere Schule antraten. Ich wusste, ich interessiere ihn.” Ein Liebesbeweis für diesen Mann war, dass der Vater sich Zeit nahm. Wenn die persönliche Liebessprache für Ihr Kind Zweisamkeit ist und Sie in dieser Sprache zu ihm reden, dann können Sie sich darauf freuen, dass es ihnen auch in den schwierigen Jahren der Pupertät gestattet wird, ihm nahe zu bleiben. Wenn Sie Ihrem Kind aber schon früher zu wenig an Aufmerksamkeit zukommen ließen, wird es sich nun abwenden und die Gesellschaft Gleichaltriger suchen, und eventuell Dinge tun, die ihm nicht gut tun.

- Geschenke: Viele Eltern und deren Eltern erfreuen sich an der Liebessprache des Schenkens. Die meisten denken, dies sei die wahre Sprache der Liebe. Der ultimative Liebesbeweis. Viele Kinder werden mit Dingen bombardiert, die die Eltern selbst früher nicht erhalten haben. Wenn aber das Schenken nicht die Liebessprache des Kindes ist, werden ihm all die vielen Überraschungen nicht sehr viel bedeuten. Alle Eltern meinen es nur gut, treffen aber nicht die wahren Bedürfnisse ihres Kindes. Wenn ein Kind die Geschenke nicht lange bespielt, kaum “Danke!”- sagt, unachtsam damit umgeht, dann scheint Schenken nicht zu seiner Liebessprache zu gehören. Wenn die Freude allerdings sehr klar erkennbar ist, es allen stolz das Geschenkte zeigt, wenn es achtsam damit umgeht, oder im Zimmer für jedermann sichtbar aufstellt, ist Schenken sicher die richtige Liebessprache.

- Hilfsbereitschaft: Für Babys tun Eltern alles, weil sie sonst nicht überleben würden. Säubern, füttern, wickeln, spielen, schleppen, spazieren gehen- all das macht viel Mühe und  ist sehr anstrengend. Später schmiert man die Butterbrote, fährt sie zur Schule, holt sie ab und hilft bei den Hausaufgaben. Für viele Kinder ist dies selbstverständlich, für andere aber ist es ein Liebesbeweis der Eltern. Beobachten Sie Ihr Kinder. Achten Sie darauf, wie sie anderen ihre Liebe zeigen. Das ist ein Hinweis darauf, welche Liebessprache sie sprechen. Wenn ein Kind sich oft auch für kleine Handreichungen bedankt, dann bedeutet dies, dass ihm dieser Bereich wichtig ist. Wenn Sie für die Schule Hilfestellung geben, geht es nicht nur um gute Zensuren, sondern zeigt dem Kind, Du bist mir wichtig. Reparieren Sie ihrem Kind das Rad, sorgen Sie nicht nur dafür, dass es wieder fahren kann, sondern füllen seinen Liebestank gewaltig auf. Bietet umgekehrt das Kind Ihnen ständig an, etwas zu helfen, dann will es damit wahrscheinlich seine Liebe beweisen, weil dies seine Sprache dafür ist.

- Zärtlichkeit: Es geht um Gefühle. Kinder sind besonders darauf angewiesen. Kinder, die oft in den Arm genommen werden und kuscheln dürfen, entwickeln sich besser.Schmusen, küssen, streicheln, all das zeigt dem Kind, dass es geliebt wird. Die Körperkontakte zum Heranwachsenden nehmen dann etwas andere Formen an. Als Elternteil wird man abgewehrt. Das heißt aber noch lange nicht, dass die jungen Menschen gar keinen Körperkontakt  möchten. Dies gilt besonders dann, wenn Zärtlichkeit ihre Sprache der Liebe ist. Stupsen, kleine Rangeleien, Kumpelhaft “hallo sagen”….dies signalisiert: Ich mag Dich. Beobachten Sie Ihre Kinder, wie sie anderen ihre “Liebe” zeigen. Merken Sie sich, was sie von Ihnen erbitten. Oft hat es etwas mit ihrer Liebessprache zu tun. Als Eltern neigen wir dazu, all unsere Kinder in ein Boot zu setzen. Wir nehmen an Seminaren teil, lesen Ratgeber, haben den Kopf voll großartiger Ideen, wollen dann nach dem Gießkannenprinzip bei unseren Kindern alles anwenden. Das Problem ist nur, dass jedes Kind anders ist, und was das eine Kind als Liebesbeweis versteht, sagt dem anderen noch lange nichts. Ein Kind zum spazieren gehen zu zwingen, um ihm Zuwendung zu schenken, muss gar nicht als Ausdruck von Liebe verstanden werden. Fast alle Eltern lieben ihre Kinder. Aber die meisten sprechen die falsche Sprache. Das Fehlverhalten von Jugendlichen ist immer auf einen leeren Liebestank zurückzuführen, weil die Eltern eine andere “Sprache sprachen”.

Nicht anders konnten, oder wollten. Es ist niemals zu spät!!!

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